Wie man eine erfolgreiche Landing-Page erstellt, um mehr Conversions zu erzielen

Wie man eine erfolgreiche Landing-Page erstellt, um mehr Conversions zu erzielen

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links (Werbung). Wenn du über einen dieser Links einkaufst, erhalten wir eine kleine Provision – für dich ändert sich am Preis nichts. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Sie möchten Ihrem Unternehmen neue Kunden beschaffen und wissen nicht, wo Sie anfangen sollen? Eine Landing-Page ist eine einzelne, fokussierte Seite ohne Ablenkung,

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links (Werbung). Wenn du über einen dieser Links einkaufst, erhalten wir eine kleine Provision – für dich ändert sich am Preis nichts. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Sie möchten Ihrem Unternehmen neue Kunden beschaffen und wissen nicht, wo Sie anfangen sollen? Eine Landing-Page ist eine einzelne, fokussierte Seite ohne Ablenkung, die genau ein Ziel verfolgt: eine Conversion. Während eine Startseite im Schnitt 2 bis 4 Prozent der Besucher zur Handlung bewegt, erreichen gut gebaute Landing-Pages laut Branchenauswertungen (z. B. Unbounce Conversion Benchmark Report) je nach Branche 3 bis 11 Prozent. Dieser Artikel zeigt Ihnen mit konkreten Werten, wie Sie dorthin kommen.

Sie erfahren, wie man Landing-Pages konzipiert, welche Elemente wirklich zählen, welche Tools sich für welches Budget lohnen und welche Fehler am häufigsten Conversions kosten. Legen wir los.

1. Zielgruppe definieren: Wer ist Ihre Zielgruppe und was möchte sie erreichen?

Bevor Sie eine Landing-Page erstellen, definieren Sie Ihre Zielgruppe so eng wie möglich. Eine Regel aus der Praxis: eine Landing-Page bedient genau ein Angebot und ein Motiv. Wollen Sie zwei Zielgruppen ansprechen, bauen Sie zwei Seiten – das ist messbar besser als ein Kompromiss für alle.

Erstellen Sie dazu ein kurzes Persona-Profil auf einer halben Seite: Alter, berufliche Rolle, konkretes Problem, Budgetrahmen und die Auslöser-Frage, die jemanden auf Ihre Seite bringt („günstige Steuersoftware für Kleinunternehmer“). Notieren Sie außerdem, über welchen Kanal die Person kommt – Google Ads, Newsletter oder LinkedIn –, denn die Erwartung unterscheidet sich stark.

Beantworten Sie dann eine Frage schriftlich: Was möchte diese Person in den ersten fünf Sekunden verstehen? Ist es der Preis, ein konkretes Ergebnis, ein Termin oder ein kostenloser Download? Eine sorgfältige Analyse ist das A und O, denn nur so schreiben Sie Texte und wählen Designelemente, die exakt zu Ihren Lesern passen.

2. Ein Headline verfassen, die Kunden anzieht

Eine starke Headline ist der erste Eindruck und Ihr erster Schritt zur Conversion. Rund 80 Prozent der Besucher lesen nur die Überschrift, aber nur ein Bruchteil den restlichen Text. Halten Sie die Headline unter 12 Wörtern und nennen Sie das konkrete Ergebnis plus Zeitrahmen, wenn Sie ihn belegen können.

Statt einer vagen Formulierung wie „Bringe dein nächstes Projekt auf ein neues Level“ wirkt eine konkrete Aussage besser: „Buchhaltung in unter 30 Minuten pro Monat erledigen“. Ergänzen Sie darunter eine Subheadline von ein bis zwei Zeilen, die das Wie oder den Beweis liefert.

Ihre Headline sollte ehrlich und direkt sein. Vermeiden Sie übertriebene Superlative wie „die beste Lösung der Welt“ – solche Formulierungen senken die Glaubwürdigkeit. Testen Sie zwei Varianten gegeneinander (A/B-Test), sobald Sie mindestens 100 Conversions pro Woche erreichen; darunter ist die Aussagekraft statistisch zu gering.

3. Ein klares Call-to-Action hinzufügen

Ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Landing-Page ist ein klares Call-to-Action (CTA). Mit einem CTA ermutigen Sie Besucher zu genau einer Aktion: Anmeldung, Kauf, Terminbuchung oder Download. Beschränken Sie sich auf ein einziges CTA-Ziel pro Seite – mehrere konkurrierende Buttons senken die Conversion-Rate nachweislich.

Formulieren Sie den Button-Text als Handlung mit Ergebnis, etwa „Jetzt 14 Tage kostenlos testen“ statt „Absenden“. Der Button sollte sich farblich deutlich vom Hintergrund abheben (hoher Kontrast) und auf dem Smartphone mindestens 44 × 44 Pixel groß sein, damit er sich sicher mit dem Daumen treffen lässt – so empfiehlt es Apples Human Interface Guideline.

Platzieren Sie den ersten CTA im sichtbaren Bereich ohne Scrollen („above the fold“) und wiederholen Sie ihn bei längeren Seiten alle ein bis zwei Bildschirmhöhen. So stellen Sie sicher, dass der Besucher die Aktion jederzeit ausführen kann, ohne suchen zu müssen.

4. Ein kurzes aber nützliches Video erstellen

Ein Video kann die Conversion messbar erhöhen; einige Anbieter berichten von 10 bis 30 Prozent mehr Abschlüssen. Halten Sie das Video zwischen 30 und 90 Sekunden – ab etwa zwei Minuten steigt die Absprungrate deutlich. Zeigen Sie in den ersten fünf Sekunden das Problem und die Lösung.

Das Video sollte sich auf einen Aspekt konzentrieren und in eine konkrete Handlung münden. Sie brauchen keine teure Produktion: Ein aktuelles Smartphone nimmt in 1080p oder 4K auf, ein einfaches LED-Licht (ab etwa 30 Euro) und ein Ansteckmikrofon (ab etwa 20 Euro) heben die Qualität spürbar an.

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Für Schnitt und einfache Animation reichen kostenlose Programme wie DaVinci Resolve oder CapCut; wer mehr will, greift zu Adobe After Effects (im Abo ab rund 24 Euro pro Monat). Eine professionelle Agenturproduktion für ein kurzes Erklärvideo kostet erfahrungsgemäß 1.500 bis 5.000 Euro.

Wichtig: Untertiteln Sie das Video, denn ein Großteil der mobilen Nutzer schaut zunächst ohne Ton. Und binden Sie es nicht als automatisch startendes Autoplay mit Ton ein – das empfinden viele Besucher als störend.

5. Kundentestimonials und Bewertungen hinzufügen

Kundentestimonials zeigen, dass andere Ihr Produkt bereits genutzt haben und zufrieden sind. Das stärkt das Vertrauen und ist besonders wirksam, wenn die Bewertung konkret ist: „Wir haben unsere Angebotserstellung von drei Tagen auf zwei Stunden verkürzt“ überzeugt mehr als „Toller Service“.

Verwenden Sie echte Namen, Firma oder Rolle und, wenn möglich, ein Foto – das erhöht die Glaubwürdigkeit deutlich gegenüber anonymen Zitaten. Drei bis fünf aussagekräftige Stimmen wirken stärker als zwanzig belanglose. Platzieren Sie sie in der Nähe des CTA, wo die Entscheidung fällt. Auf der Landing-Page funktioniert auch ein kurzes Video mit einem echten Kunden gut.

Screenshots von Google-Rezensionen, Trustpilot oder Bewertungen aus sozialen Netzwerken erhöhen die Authentizität, weil sie nachprüfbar wirken. Achten Sie darauf, dass Sie die schriftliche Einwilligung der genannten Personen einholen – bei Namen und Foto ist das aus Datenschutzgründen Pflicht.

6. Ein optisch ansprechendes Design wählen

Das Design beeinflusst direkt, ob Besucher auf Ihren Call-to-Action reagieren. Übertragen Sie Ihr Branding – Farben, Schriften, Logo – konsequent von der Website auf die Landing-Page, damit kein Bruch entsteht. Beschränken Sie sich auf zwei Schriftarten und eine Signalfarbe für den CTA.

Anders als auf normalen Websites empfiehlt sich für klassische Kampagnen-Landing-Pages, die Hauptnavigation zu entfernen: Jeder zusätzliche Link ist ein möglicher Ausgang. Halten Sie die Fließtextgröße bei mindestens 16 Pixel und die Zeilenlänge bei 50 bis 75 Zeichen – das ist am angenehmsten zu lesen.

Vermeiden Sie es, zu viele Elemente zu stapeln, da dies die Benutzererfahrung beeinträchtigt. Achten Sie mit ausreichend Weißraum auf eine ruhige Wirkung und darauf, dass die Seite auf Smartphone, Tablet und Desktop gleichermaßen gut aussieht und funktioniert.

7. Der Seite eine klare Struktur geben und den Inhalt für die Nutzer liefern

Eine bewährte Struktur folgt einer festen Reihenfolge: Headline, Nutzenversprechen, Beweis (Testimonials, Zahlen), Details, Einwände entkräften, CTA. Diese Abfolge führt den Leser logisch zur Entscheidung, statt ihn Informationen selbst zusammensuchen zu lassen.

Die Seite sollte relevante Inhalte wie Bilder, ein kurzes Formular und den Call-to-Action-Button enthalten, die den Nutzern helfen, schnell die gewünschten Informationen zu finden. Bei Formularen gilt: je weniger Felder, desto höher die Abschlussrate. Beschränken Sie sich auf das Nötigste – oft reichen Name und E-Mail. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Conversions.

Gestalten Sie die Seite so, dass sie alle Kaufargumente selbst liefert, ohne dass der Besucher auf andere Unterseiten wechseln muss. Wenn Sie diese Aspekte beachten, erhöhen Sie die Konversionsrate und halten mehr Nutzer auf Ihrer Seite.

8. Eine schnelle Seitenladezeit erreichen

Eine schnelle Seitenladezeit ist Pflicht. Google nennt als Richtwert für den Largest Contentful Paint (LCP) unter 2,5 Sekunden als „gut“. Studien zeigen: Steigt die Ladezeit von 1 auf 3 Sekunden, erhöht sich die Absprungwahrscheinlichkeit um rund 32 Prozent. Prüfen Sie Ihre Seite kostenlos mit Google PageSpeed Insights.

Erstens: Vermeiden Sie unnötigen Ballast wie ungenutzte CSS-Stile, überflüssige Plugins und viele externe Skripte (Chatbots, Tracking-Tools).

Zweitens: Optimieren Sie Bilder. Nutzen Sie moderne Formate wie WebP oder AVIF, halten Sie einzelne Bilder unter etwa 200 Kilobyte und laden Sie sie in genau der angezeigten Größe.

Drittens: Setzen Sie Caching ein und liefern Sie statische Dateien über ein Content Delivery Network (CDN) aus, das die Inhalte von einem Server in der Nähe des Nutzers bereitstellt und so Wege verkürzt.

Halten Sie sich an diese Punkte, lädt Ihre Landing-Page zügig – das verbessert die Nutzererfahrung und führt letztlich zu mehr Conversions.

9. Die Seite für mobile Geräte optimieren

Mobile Nutzer machen je nach Branche 50 bis 70 Prozent des Traffics aus, daher müssen Sie Ihre Landing-Page für mobile Geräte optimieren. Verwenden Sie responsives Design, damit sich die Seite an jede Bildschirmbreite anpasst. Testen Sie sie mindestens auf einem kleinen (iPhone SE, 375 Pixel breit) und einem großen Gerät.

Vermeiden Sie Schriften unter 16 Pixel und zu geringe Kontraste, da sie auf kleinen Displays schwer lesbar sind. Halten Sie Texte knapp und stapeln Sie Elemente untereinander statt nebeneinander. Der wichtigste CTA sollte auf dem Smartphone ohne Scrollen sichtbar sein.

Stellen Sie sicher, dass alle wichtigen Elemente der Desktop-Version auch mobil vorhanden sind – Formular, Call-to-Action-Button und Vertrauenselemente. So ist Ihre Landing-Page für alle Nutzer optimiert und erzielt mehr Conversions.

Landing-Page-Tools im Vergleich

Sie müssen nicht selbst programmieren. Die folgende Tabelle vergleicht drei gängige Ansätze anhand der Kriterien, die in der Praxis entscheiden. Die Preise sind Näherungswerte (Stand 2024) und können je nach Tarif schwanken.

Kriterium Baukasten (z. B. Wix, Jimdo) Spezial-Tool (z. B. Unbounce, Leadpages) WordPress + Page-Builder (z. B. Elementor)
Einstiegspreis ca. 10–25 €/Monat ca. 40–100 €/Monat ca. 5–15 € Hosting + 50–100 €/Jahr Plugin
Zeit bis zur ersten Seite 1–2 Stunden 2–4 Stunden halber bis ganzer Tag
A/B-Tests eingebaut meist nein ja, Kernfunktion nur mit Zusatz-Plugin
Gestaltungsfreiheit begrenzt hoch für Landing-Pages sehr hoch
Technisches Wissen nötig gering gering bis mittel mittel

Empfehlung: Wer sollte was nehmen?

Für Einzelunternehmer und kleine Betriebe mit ein bis zwei Kampagnen im Jahr reicht ein Baukasten – günstig und schnell. Wer regelmäßig Anzeigen schaltet und die Conversion systematisch verbessern will, fährt mit einem Spezial-Tool besser, weil A/B-Tests dort ohne Zusatzsoftware funktionieren. Betreiben Sie ohnehin eine WordPress-Website und wollen Design und Daten in einer Hand behalten, ist WordPress mit Page-Builder die richtige Wahl.

Ausdrücklich nicht brauchen Sie ein teures Spezial-Tool, wenn Sie unter etwa 100 Besucher pro Woche haben. Bei so wenig Traffic liefern A/B-Tests keine belastbaren Ergebnisse, und das Geld ist in bessere Anzeigen oder Inhalte sinnvoller investiert.

Häufige Fehler bei Landing-Pages

  • Zu viele Ziele auf einer Seite: Newsletter, Kauf und Kontaktformular gleichzeitig verwässern die Entscheidung. Ein Ziel pro Seite.
  • Botschaftsbruch nach dem Klick: Wenn die Anzeige „20 % Rabatt“ verspricht, die Landing-Page das aber nicht sofort aufgreift, springen Besucher ab.
  • Formulare mit zu vielen Feldern: Jedes unnötige Pflichtfeld kostet Abschlüsse.
  • Keine Vertrauenselemente: Fehlen Bewertungen, Gütesiegel oder Impressum, wirkt die Seite unseriös.
  • Nie getestet: Wer nie misst, weiß nicht, was funktioniert. Richten Sie mindestens ein Conversion-Tracking ein.

FAQ

Wie lang sollte eine Landing-Page sein?

Das hängt vom Angebot ab. Für einfache Anmeldungen oder kostenlose Downloads reicht eine kurze Seite, die ohne Scrollen erfassbar ist. Für erklärungsbedürftige oder teure Produkte darf sie länger sein, weil mehr Einwände zu entkräften sind. Entscheidend ist nicht die Länge, sondern dass jeder Abschnitt einen Zweck erfüllt.

Was ist der Unterschied zwischen Landing-Page und Startseite?

Die Startseite ist ein Verteiler mit vielen Wegen. Eine Landing-Page verfolgt genau ein Ziel und entfernt Ablenkungen wie die Hauptnavigation. Deshalb wandelt sie gezielten Kampagnen-Traffic in der Regel besser um.

Wie viele Besucher brauche ich für einen A/B-Test?

Als grobe Faustregel sollten Sie pro Variante mindestens einige Hundert Conversions sammeln, bevor Sie ein Ergebnis für belastbar halten. Bei sehr wenig Traffic laufen Tests monatelang und liefern trotzdem kein klares Bild – dann verbessern Sie die Seite lieber anhand bewährter Prinzipien.

Was gilt als gute Conversion-Rate?

Das ist stark branchenabhängig. Über viele Branchen hinweg liegt der Median laut Auswertungen bei rund 4 bis 6 Prozent, Spitzenwerte reichen über 10 Prozent. Vergleichen Sie sich weniger mit fremden Zahlen als mit Ihrer eigenen Ausgangslage und verbessern Sie diese Schritt für Schritt.

Fazit:

Erfolgreiche Landing-Pages folgen klaren Regeln: eine Zielgruppe, ein Ziel, ein CTA, schnelle Ladezeit und mobile Optimierung. Wählen Sie das Tool passend zu Traffic und Budget, vermeiden Sie die genannten Fehler und messen Sie Ihre Ergebnisse. Schaffen Sie mehr Conversions, indem Sie mit einer konkreten, schlanken Seite noch heute anfangen.

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